Erfolgreicher Auftakt: 1. Gesundheitssymposium der AfD-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag

Berlin, 03. Juli 2026 – Am Freitag, den 3. Juli 2026, fand im Deutschen Bundestag das erste Gesundheitssymposium der AfD-Bundestagsfraktion statt. Die Veranstaltung bot eine schonungslose Analyse der tiefgreifenden Krisen im deutschen Gesundheitswesen und präsentierte klare Alternativen und Lösungsansätze der AfD.

Unter der Leitung von Martin Sichert MdB, gesundheitspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, diskutierten renommierte Experten und Abgeordnete vor zahlreichen Teilnehmern die drängendsten Probleme – von überlasteten Notaufnahmen über Kliniken am Rande der Insolvenz bis hin zu dramatischen Wartezeiten in der Psychotherapie und dem drohenden Pflegekollaps.

Zentrale Vorträge und Erkenntnisse

Dr. Christian Wöhner, Leitender Notarzt, eröffnete den fachlichen Teil mit dem Vortrag „Deutschland in Not – wie sogenannte Notfälle das System lahmlegen“. Er zeigte auf, dass sich die Zahl der Rettungseinsätze in den letzten 25 Jahren verdoppelt hat. Als Hauptursachen nannte er die fehlende Erreichbarkeit von Haus- und Fachärzten sowie mangelndes Wissen bei der Bevölkerung. Rund 60 Prozent der Behandlungen in Notaufnahmen seien eigentlich ambulant zu versorgen. Der Rettungswagen müsse wieder für echte lebensbedrohliche Notfälle reserviert bleiben, bei denen Minuten über Leben und Tod entscheiden.

Marcel Koch, Geschäftsführer des Erzgebirgsklinikums, zeichnete in seinem Referat „Kliniken im freien Fall“ ein dramatisches Bild: Rund 70 Prozent der Kliniken schreiben rote Zahlen. Er kritisierte überbordende gesetzliche Regulierungen, stark gestiegene Personalkosten (+57 % durch Personalbemessungsuntergrenzen), hohe Vorhaltekosten und einen ruinösen Wettbewerb um Leistungsgruppen. Besonders kleine Kliniken und Standorte im ländlichen Raum seien benachteiligt. Das Krankenhausstrukturgesetz verschärfe die Lage weiter und führe zu einer drohenden Schließungswelle.

Thomas Dietz MdB (Mitglied des Gesundheitsausschusses) stellte unter dem Titel „Der Weg aus der Krise: Krankenhausreform und Versorgungssicherung“ die AfD-Positionen vor. Er forderte Bürokratieabbau, Abbau künstlicher Engpässe, eine deutliche Reduzierung des Dokumentationsaufwands und eine angemessene Vergütung der Leistungen. Das starre System verhindere eine freie Gestaltung bei Personalkosten und führe zu unnötigen Belastungen.

Dr. Christina Baum MdB beleuchtete den Ärztemangel und präsentierte „Unsere Alternative für eine bessere Versorgung“. Ursachen seien neben der Überalterung und dem demographischen Wandel vor allem überbordende Bürokratie, wirtschaftlicher Druck und der hohe Frauenanteil mit entsprechend hohen Teilzeitquoten. Bis 2030 gehen demnach rund 10.000 Ärzte in Rente. Die AfD fordert unter anderem eine Reduzierung der Dokumentationspflichten um 50 Prozent und dass Leistung sich wieder lohnen muss. Mehrere entsprechende Drucksachen wurden von der AfD-Fraktion bereits eingereicht.

Dr. Andrea Christidis, Psychotherapeutin, widmete sich dem Thema „Systemische Kindeswohlgefährdung durch Inobhutnahme“. Sie kritisierte lange Wartezeiten auf Psychotherapieplätze (aktuell 9 Monate, künftig bis zu 15 Monate), die Unterversorgung trotz gegenteiliger Behauptungen der GKV und die traumatisierenden Folgen gewaltsamer Herausnahmen von Kindern. Mit 221.000 Inobhutnahmen pro Jahr und jedem fünften minderjährigen Kind mit psychischen Störungen sei eine evidenzbasierte Reform dringend nötig.

Weitere Vorträge von Falko Weselmann (Pflege am Kollaps), Dr. Akram Naasan (Notfallmedizin) sowie den Abgeordneten Nicole Hess MdB, Claudia Weiss MdB und Tobias Ebenberger MdB rundeten das Programm ab.

Abschluss und Ausblick

In der anschließenden Podiumsdiskussion zur „Reform des Gesundheitswesens: Was will die AfD-Fraktion ändern?“ wurden die Kernforderungen intensiv diskutiert.

Martin Sichert MdB fasste das Symposium in seinem Schlusswort zusammen:

„Mit der AfD-Fraktion mehr Praxen, starke Kliniken, volle Apotheken – Gesundheit first!“

Konkret nannte er Prävention, gesunde Ernährung, die Förderung stabiler Familien, das Stoppen von Geldabflüssen ins Ausland, Remigration, eine Regulierung der Pharmaindustrie und die notwendige Aufarbeitung der Corona-Politik.

Das 1. Gesundheitssymposium der AfD-Bundestagsfraktion war insgesamt ein starker Auftakt für eine ehrliche und patientenorientierte Gesundheitspolitik. Es hat deutlich gemacht, dass das deutsche Gesundheitswesen nicht mehr nur verwaltet, sondern grundlegend reformiert werden muss – im Interesse der Bürger und der Beschäftigten im Gesundheitswesen.